Finanzielle Unterstützung für Unternehmer*innen und Beschäftigte!

Die Förderübersicht bietet Ihnen einen informativen Überblick zu den aktuellen finanziellen Förderprogrammen, Corona-Hilfen sowie Digitalisierungsförderungen für Unternehmer*innen aus Hamburg. Zudem finden Sie hier Qualifizierungsprogramme, Weiterbildungsangebote und Informationen zu dem Sozialschutz. Die Übersicht wird laufend vervollständigt (Stand 08/2021). Unser Projektteam berät Sie gerne individuell zu allen Förderprogrammen und findet ein passgenaues Angebot. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wie freuen uns auf Sie!

Corona-Hilfen

Antragsberechtigte

Unternehmen, Solo-Selbständige, selbständige Freiberuflerinnen und Freiberufler mit bis zu 750 Mio. Euro jährlichen Umsatz in Deutschland mit hohem Corona-bedingten Umsatzausfall für die Monate Juli 2021 bis September 2021.

Umfang

Förderfähig sind fortlaufende fixe Betriebskosten gemäß der folgenden Liste:

  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind förderfähig, wenn sie für das Jahr 2019 steuerlich abgesetzt wurden. Sonstige Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig.
  2. Weitere Mietkosten, insbesondere für Fahrzeuge und Maschinen
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  4. Handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages, wobei für das Gesamtjahr ermittelte Abschreibungsbeträge pro rata temporis auf den jeweiligen Förderzeitraum anzupassen sind.
  5. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  6. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
  7. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung
  8. Grundsteuern
  9. Betriebliche Lizenzgebühren
  10. Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben
  11. Kosten für den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  12. Personalaufwendungen im Förderzeitraum werden entweder mit der Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) oder mit der Personalkostenpauschale für Personalkosten, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, gefördert. Die Personalkostenpauschale beträgt pauschal 20 Prozent der Fixkosten nach den Ziffern 1 bis 11. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.
  13. Kosten für Auszubildende
  14. Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten. Erstattet werden Kosten, die im Zeitraum Juli 2021 bis September 2021 angefallen sind.
  15. Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019 abzgl. des bereits in der Überbrückungshilfe III beantragten Volumens. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden, Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben für zwölf Monate in einem beliebigen Zeitraum seit Gründung.
  16. Ausgaben für Hygienemaßnahmen (z.B. Anschaffung Luftreiniger, Besucher-/Kundenzählergeräten, mobile Raumteiler, Schnelltests, Desinfektionsmitteln und Schutzmasken).
  17. Investitionen in Digitalisierung bis zu maximal 10.000 Euro im Förderzeitraum (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen).
  18. Anwalts- und Gerichtskosten für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit bis 20.000 Euro pro Monat.

Sonderregelungen Überbrückungshilfe III

Konditionen

Die Überbrückungshilfe erstattet folgende monatliche Fixkosten:

  • Bis zu 100% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch
  • Bis zu 60% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70%
  • Bis zu 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30%

jeweils Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Vergleichsmonat des Jahres 2019.

Bei einem Umsatzeinbruch von weniger als 30% erfolgt keine Erstattung in dem betreffenden Monat.

Eigenkapitalzuschuss: Bei einem monatlichen Umsatzeinbruch von mindestens 50% innerhalb des Zeitraums von November 2020 bis September 2021 werden folgende Aufschläge auf die Überbrückungshilfe III Plus im jeweiligen Monat des Erreichens der Schwelle gewährt:

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50%          Höhe des Aufschlags
1. und 2. Monat                                                        Kein Zuschlag
3. Monat                                                                    25%
4. Monat                                                                    35%
5. und jeder weitere Monat                                    40%

Der Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt somit bis zu 40% des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten nach Nr. 1 bis 11 erstattet bekommt.

Die Vorgaben des europäischen Beihilferechts sind für die gesamte Förderung der Überbrückungshilfe III Plus (d.h. auch inkl. des Eigenkapitalzuschusses, der Anschubhilfe oder der Restart-Prämie) einzuhalten. Das bedeutet insbesondere, dass die Förderung 70 % bzw. 90 % der insgesamt nachgewiesenen ungedeckten Fixkosten nicht überschreiten darf, sofern die Bundesregelung Fixkostenhilfe zugrunde liegt.

Auf die Schadensausgleichsregelung können sich Unternehmen stützen, die durch eine von Bund und Ländern angeordnete Schließungsmaßnahme direkt oder indirekt betroffen sind. Indirekt betroffen bedeutet, dass mindestens 80% des Umsatzes mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielt worden sein muss.

Die als Überbrückungshilfe unter den vorstehenden Voraussetzungen bezogenen Leistungen sind steuerbar und nach den allgemeinen steuerrechtlichen Regelungen im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

Das Programm läuft in den Monaten Juli 2021 bis September 2021.

Antragstellung / Weitere Informationen

Eine Antragsstellung ist nur über den beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt möglich.

Solo-Selbständige im Rahmen der Neustarthilfe können entweder einen Direktantrag, also ohne Einschaltung eines Steuerberaters oder eines Wirtschaftsprüfers, oder einen Antrag über prüfende Dritte stellen. Die Antragstellung der Neustarthilfe für eine Kapitalgesellschaft muss über einen prüfenden Dritten erfolgen. Ein Direktantrag ist für eine Kapitalgesellschaft nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über ein bundesweites Portal.

Weiterführende Informationen Überbrückungshilfe 3

BMWI

Antragsberechtigte

Solo-Selbständige (mit oder ohne Personengesellschaft), kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten (bis zu 14 Wochen), unständig Beschäftigte (weniger als 7 aufeinanderfolgenden Kalendertage), kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die ihr Einkommen in 2019 zu mindestens 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben.

Antragsberechtigt sind nur Solo-Selbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus sonst keine weiteren Kosten geltend machen.

Förderfähig

Da Solo-Selbständige häufig vergleichsweise geringe betriebliche Fixkosten haben, konnten so von den bestehenden Überbrückungshilfen für Unternehmen bisher nur sehr eingeschränkt partizipieren. Mit der Neustarthilfe wird den Solo-Selbständigen ein Zuschuss zu ihren Betriebskosten gewährt.

Der Zuschuss ist eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 50% des dreimonatigen Referenzumsatzes.

Um den Referenzumsatz 2019 zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt (Referenzmonatsumsatz). Der Referenzumsatz ist das Dreifache dieses Referenzmonatsumsatzes.

Umfang

Der Zuschuss beträgt 50% des oben beschriebenen Referenzumsatzes, maximal jedoch 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Gesellschaften. Für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften beträgt die Förderhöhe maximal 18.000€.

Weiterführende Informationen

Die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbständige wird von der IFB Hamburg aus Bundesmitteln gewährt.

Mehr Informationen und Beispielberechnungen finden Sie unter IFBHH Neustarthilfe Hamburg

Antragsberechtigte

Unternehmen (Einzelunternehmen und Unternehmensverbünde) sowie Solo-Selbstständige und soloselbstständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen, die eine pandemiebedingte besondere Härte erleiden. Ferner muss der Antragstellende zum Zeitpunkt der Antragstellung und Auszahlung der Härtefallhilfe bei einem Hamburger Finanzamt ertragssteuerlich geführt werden und seine Geschäftstätigkeit grundsätzlich vor dem 1. November 2020 bzw. vor dem 1. Januar 2021 aufgenommen haben.

Soloselbstständige und soloselbstständige Angehörige der Freien Berufe müssen ihre Tätigkeit grundsätzlich im Haupterwerb ausüben.

Umfang

Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.

50% bis 100% (max. 2.000 €) der Qualifizierungskosten.

Konditionen

Die Härtefallhilfe wird als einmalige Fördersumme ausbezahlt. Basis dafür ist grundsätzlich der Umsatzeinbruch im Förderzeitraum (1. November 2020 bis 30. September 2021 (bei Antragstellung über Prüfende Dritte) bzw. 1. Januar 2021 bis 30. September 2021 (Direktantragsteller)) im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz im Vergleichszeitraum 2019 (Referenzumsatz).
In begründeten Einzelfällen können Antragstellende zur Bemessung des Referenzumsatzes, einen alternativen Vergleichszeitraum zugrunde legen. Damit wird Antragstellenden geholfen, die im Vergleichszeitraum nur außerordentlich niedrige oder (noch) keine Umsätze verzeichnen konnten.

Antragstellung

Der Antrag ist ausschließlich digital zu stellen und wird dann der zuständigen Bewilligungsstelle zugeordnet. Eine Antragsstellung ist längstens bis zum 30. September 2021 möglich.

Es kann nur ein einmaliger Antrag auf Härtefallhilfe gestellt werden, nachträgliche Änderungen sind nicht möglich. Wurde bereits ein Antrag für die Hamburger Corona Härtefallhilfe für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 gestellt, so ist eine weitere Antragstellung für die Monate Juli 2021 bis September 2021 möglich.

  • Anträge können nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte (Prüfende Dritte) gestellt werden.
  • Soloselbstständige und soloselbstständige Angehörige der Freien Berufe bis zu einem Förderhöchstsatz von 11.250 Euro können unter besonderen Identifizierungspflichten auch direkt Anträge stellen, also ohne die Einschaltung eines Prüfenden Dritten.

Für Direktantragsteller können Anträge über das Serviceportal der Stadt Hamburg gestellt werden.

Weiterführende Informationen

Härtefallhilfe Hamburg

Härtefallhilfe Unterlagen

Antragsberechtigte

Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz.

Förderung

Wir stärken die Eigenkapitalausstattung mit geeigneten Finanzinstrumenten, um die Unternehmensfinanzierung (Investitionen, Betriebsmittel, Personalkosten etc.) sicher zu stellen.

Konditionen

Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren über unserer Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH erfahren Sie in der detaillierten Programminformation im Downloadbereich und auf den Webseiten www.innovationsstarter.com und www.btg-hamburg.de.

Nutzen Sie den Corona-Hilfe Lotsen für einen besseren Überblick (Stand 27.10.2020 ).

Mit dem Sozialschutzpaket, dem erleichterten Kurzarbeitergeld und vielen weiteren Maßnahmen sorgt die Bundesregierung dafür, dass Deutschland gut durch die Krise kommt. Dieser Lotse gibt Orientierung über die Hilfen, die Sie während der Corona-Krise in Anspruch nehmen können und wo sie diese Leistungen beantragen.

Hier geht es zu der PDF-Übersicht.

Kurzarbeitergeld

Antragsberechtigte

  • Für Betriebe, die bis 30. September 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben, reicht es weiterhin aus, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Beschäftigte müssen auch weiterhin keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann, wenn mit der Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 begonnen wurde.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können weiterhin Kurzarbeitergeld erhalten, wenn der Verleihbetrieb bis zum 30. September 2021 Kurzarbeit einführt.
  • Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes ist für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.
  • Bis zum 30. September 2021 werden die Beiträge zur Sozialversicherung während der Kurzarbeit an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet. Für Betriebe, die bis dahin Kurzarbeit eingeführt haben, werden die Sozialversicherungsbeiträge anschließend bis Dezember 2021 hälftig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.
  • Die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge ist nach Stellung eines Insolvenzantrags bis zur Entscheidung des Gerichts über diesen Antrag oder bis zur Rücknahme des Insolvenzantrages grundsätzlich ausgeschlossen, um mögliche Doppelzahlungen der Bundesagentur für Arbeit zu vermeiden.
  • Wenn Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit einen Entgeltausfall von mindestens 50 Prozent haben, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) angehoben.
  • Ab dem siebten Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts. Diese Regelungen gelten ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Umfang

Kurzarbeitergeld Grafik

Antragstellung

  • Arbeitgeber sollten in einem ersten Schritt Arbeitsausfälle schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit anzeigen.
  • Auch Zeitarbeitsunternehmen können einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen, wenn mit der Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 begonnen wird.
  • Arbeitgeber berechnen dann das Kurzarbeitergeld und zahlen es an die Beschäftigten aus und stellen im Anschluss einen Erstattungsantrag bei der Agentur für Arbeit.

Wenn Sie schon beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit registriert sind:

Bis zum 31. Dezember 2021 bleibt es weiter möglich, während der Kurzarbeit in einem während der Kurzarbeit neu aufgenommen Minijob nach § 8 Abs. 1 Nummer 1 SGB IV anrechnungsfrei hinzuzuverdienen. Besteht die Nebentätigkeit schon vor der Kurzarbeit im Hauptberuf bleibt das Entgelt aus der Nebentätigkeit generell anrechnungsfrei.

Voraussetzung

Voraussetzung ist, dass die Weiterbildung während der Kurzarbeit begonnen wird, Träger und Maßnahme nach dem SGB III zugelassen sind und die Maßnahme mehr als 120 Stunden dauert oder nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz durchgeführt wird.

Umfang

Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit  bis zum 31. Dezember 2021 , auch wenn die pandemiebedingte Erstattung ab 1. Oktober 2021 auf 50 Prozent sinkt

Erstattung  zwischen 15 % und 100 %  der Lehrgangskosten, abhängig von der Betriebsgröße.

Antragstellung und Informationen

Um die Übernahme der Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen zu beantragen, kann der Arbeitgeber auf die Agentur für Arbeit zugehen.

Dort wird der Anspruch auf die Förderung geprüft und festgestellt, ob eine Förderung möglich ist. Bei einer Förderung erhält der Arbeitgeber

  • mit weniger als zehn Beschäftigten 100 Prozent,
  • mit zehn bis 249 Beschäftigten 50 Prozent,
  • mit 250 bis 2.499 Beschäftigten 25 Prozent und
  • mit 2.500 und mehr Beschäftigten 15 Prozent

der Lehrgangskosten für die Teilnehmer erstattet.

Einen Wegweiser bzw. Tipps, wie man ein geeignetes Bildungsangebot findet, enthält das Merkblatt “Förderung der beruflichen Weiterbildung”, das bei der Agentur für Arbeit erhältlich ist. Auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank “KURSNET” der Bundesagentur für Arbeit im Internet sowie die Bildungsträger selbst bieten umfassende Informationen über zugelassene Bildungsmaßnahmen.

Kredite

Antragsberechtigte

Erwerbslose oder von Erwerbslosigkeit bedrohte Existenzgründer sowie von diesen gegründete Unternehmen bis zu 4 Jahre nach der Gründung.

Hauptwohn- und Unternehmenssitz müssen in Hamburg sein.

Förderfähig

Investitions- und Betriebsmittel.  Darlehen bis max. 17.500 € je Person und höchstens 35.000 € pro Unternehmen bei (2 Personen).

Eine Förderung erfolgt nur insoweit, als die vorhandenen Eigenmittel den Gesamtkapitalbedarf nicht decken. 

Konditionen

Laufzeit: max. 66 Monate, bis zu 6 Monate tilgungsfrei 

Zinssatz: Basiszinssatz, erhöht um einen Zuschlag von fünf Prozentpunkten. 

Auszahlung: 100%

Der Gesamtkapitalbedarf der Gründung oder des wachsenden Unternehmens  darf 35.000 € (bei einer einzelnen Person) bzw. 70.000 € (bei einer Gemeinschaftsantragsstellung durch zwei Personen) nicht überschreiten.

Antragstellung / Weitere Informationen

Unternehmensgründung liegt nicht mehr als vier Jahre zurück und wohnhaft in Hamburg. Mehrfachanträge möglich, allerdings nur bis zu den Maximalbeträgen. Die Antragstellung erfolgt über die IFB Hamburg. 

www.ifbhh.de/foerderprogramm/hamburger-kleinstkreditprogramm

Antragsunterlagen

Voraussetzung für den Kreditantrag ist ein (kostenfreies) Beratungsgespräch bei einem Kooperationspartner – derzeit die Handelskammer, die Handwerkskammer, Unternehmer ohne Grenzen e. V. und ASM e. V. Zusätzlich bieten die Förderlotsen der IFB Hamburg eine unentgeltliche Beratung vor Antragstellung an.

Melden Sie sich gerne für einen kostenfreien Beratungstermin bei uns unter: kontakt@uog-ev.de oder telefonisch unter 040 / 87 60 45 25

Antragsberechtigte

Existenzgründungen und -festigungen, Betriebsübernahmen und -erweiterungen, Investitionsprojekte, Betriebsmittel und die Vorfinanzierung konkreter Aufträge

Förderfähig

6 Jahre Laufzeit

6 Monate Tilgungsfrei

Auszahlung: 100%

Aktueller Zinssatz:

2,95% p.a. 

(Stand: April 2021)

Konditionen

Antragstellung direkt über die IFB Hamburg

https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hamburg-kredit-mikro 

Antragsunterlagen

Voraussetzung für den Kreditantrag ist ein Beratungsgespräch z.B. bei Unternehmer ohne Grenzen e.V. sowie eine entsprechende fachkundige Stellungnahme.

Antragsberechtigte

Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Freiberufler, sonstige Dienstleister, die nicht länger als 5 Jahre auf dem Markt sind.

Förderfähig

Alle Investitionen, tätige Beteiligungen (ab 10%) und Übernahmen in Hamburg sowie Betriebsmittel inkl. Warenlager.

Konditionen

Kreditvolumen maximal 750.000 € pro Vorhaben bei einem Eigenmitteleinsatz von 7,5 bis 15%

Ab 1,76% effektiver Jahreszins (Januar 2021) Laufzeiten und Zinsbindungen 5,7, 8 und 10 Jahre
Bis 250.000 € fester Zinssatz darüber gilt das RGZS

70%ige Ausfallbürgschaft der BGH GmbH

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.ifbhh.de

www.bg-hamburg.de

Antragsberechtigte

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Freiberufler sowie  Gewerbevermieter oder -verpachter. Sie müssen mindestens seit 5 Jahren bestehen und der Unternehmenssitz muss in Hamburg sein.

Förderfähig

Alle Investitionen und Betriebsmittelkosten.

Konditionen

Höchstbetrag: max. 500.000 € pro Vorhaben und bis 1,5 Mio. € in 3 Kalenderjahren je Kreditnehmereinheit

Laufzeit: 2 bis 20 Jahre

Zinssatz: ab 1,00%
effektiver Jahreszins (Januar 2021)

Auszahlung: 100%

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.ifbhh.de

Antragsberechtigte

Existenzgründer, Freiberufler, Unternehmensnachfolger sowie junge Unternehmen bis  5 Jahre nach der Gründung – auch für kleine Unternehmen.

Förderfähig

Investitionen, Betriebsmittel, Kaufpreis eines Unternehmens oder Unternehmensanteils.

Konditionen

Höchstbetrag: bis zu 125.000 € (davon bis zu 50.000 € für Betriebsmittel)

Laufzeit: bis 5 oder 10 Jahre, davon 1 bis 2 Jahre
tilgungsfrei

Zinssatz: wird am Tag der Zusage festgesetzt: www.kfw.de/konditionen

Auszahlung: 100%

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.kfw.de 

Merkblatt StartGeld

Antragsberechtigte

Existenzgründer, Unternehmensnachfolger, Freiberufler sowie junge Unternehmen bis  5 Jahre nach der Gründung – auch vorläufig im Nebenerwerb.

Förderfähig

Investitionen und Betriebsmittel.

Konditionen

Höchstbetrag: bis zu 25 Mio. € pro Vorhaben

Laufzeit: 5, 10 oder 20 Jahre, bis zu 3 Jahre
tilgungsfrei

Zinssatz: ab 1,00%
www.kfw.de/konditionen

Auszahlung: 100%

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.kfw.de 

Merkblatt Gründerkredit Universell

Antragsberechtigte

In- und ausländische Unternehmen, Freiberufler, die seit mind. 5 Jahren bestehen, sowie Privatpersonen, die Gewerbeimmobilien vermieten oder verpachten.

Förderfähig

Investitionen und Betriebsmittel.

Konditionen

Höchstbetrag: bis zu 100 Mio. € pro Vorhaben

Laufzeit: bis zu 10 Jahre, davon bis 2 Jahre tilgungsfrei

Zinssatz: ab 1,00%
www.kfw.de/konditionen

Auszahlung: 100%

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.kfw.de  

Merkblatt  Unternehmerkredit

Antragsberechtigte

Existenzgründungen und- festigungen bis zu 3 Jahre nach der Gründung

Förderfähig

Alle Ausgaben, um ein Unternehmen einzurichten und zu betreiben, werden finanziert: Investitionen, Material- u. Warenlager, Anteile an Unternehmen,

1. Messeteilnahme.

Konditionen

Höchstbetrag: bis zu 500.000 € pro Vorhaben

Finanzierung von bis zu 40 % der Investitionen, Laufzeit: 15

Jahre, 7 tilgungsfreie Jahre, nur Zinszahlungen
Mind. 10% Eigenmittel

Zinssatz: ab 2,82%

www.kfw.de/konditionen

Auszahlung: 100%

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.kfw.de  

Merkblatt Kapital für Gründung

Antragsberechtigte

Selbstständige und Unternehmen unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und

Förderfähig

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Waren­lager (Betriebsmittel)

Konditionen

Leichter Zugang zum Kredit

  • Die KfW verlangt von der Hausbank keine Risikoprüfung.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Kredit­ausfall­risikos von Ihrer Bank.
  • Als Kreditnehmer haften Sie zu 100 % für die Rückzahlung.
  • Sie brauchen nur wenige Unterlagen, mit denen Sie Ihre Zahlen nachweisen.

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung erfolgt über Kreditinstitute.

www.kfw.de  

Beteiligungen

Antragsberechtigte

Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen mit Firmensitz in Hamburg.

Förderfähig

Beteiligungskapital für Startups, Expansionen, Betriebsübernahmen und Unternehmensaufbau.

Konditionen

Betrag: In der Regel stille Beteiligung von 50.000 € bis 500.000 €.

Entgelt: zu zahlen ist ein jährliches Festentgelt und ein einmaliges Bearbeitungsentgelt bei Zusage und eine variable, gewinnabhängige Vergütung.

Antragstellung / Weitere Informationen

Antragstellung direkt an die Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH.

www.btg-hamburg.de 

Antragsberechtigte

Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen, die investieren wollen, denen aber die Sicherheiten zur Aufnahme eines Kredites fehlen.

Förderfähig

Ausfallbürgschaften.

Konditionen

Bürgschaft bis zu 80% des Kreditbetrages, höchstens 1,25 Mio. €.

Entgelt:
Einmaliges Entgelt 1,5%,
Laufendes Entgelt 1,25%

Antragstellung / Informationen

Antragstellung erfolgt über die Kreditinstitute.

www.bg-hamburg.de

Digitalisierung

Antragsberechtigte

Gewerbe- oder Handwerksbetriebe

  • <100 Mitarbeiter
  • Vorjahresumsatz- oder Vorjahresbilanzsumme von max. 20 Mio. Euro
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland

• Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

Förderfähig

Förderquote von 50 % auf einen max. Beratertagessatz von 1.100 EUR (ex. MwSt). – KMU trägt Eigenanteil

– Förderumfang Max. 30 Beratertage (Zeitraum bis zu 6 Monate)

Konditionen

Individuelle, fachliche Beratung und Umsetzung in den drei Fördermodulen:

IT-Sicherheit, Digitale Geschäftsprozesse, Digitalisierte Markterschließung

Ausrichtung der Beratung am Bedarf des begünstigten Unternehmens und Auswahl der Module:

Schritt 1: Potenzialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzepts

Schritt 2: Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts

Das beratene Unternehmen bestätigt nach Projektabschluss die vertragsgemäß erbrachte Leistung und bewertet die

Qualität der Beratung. Beratungsunternehmen prüft die Förderfähigkeit und beantragt die Förderung.

Antragstellung / Weitere Informationen

Beratungsunternehmen suchen:

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/

oder auf der Seite des Projektträgers:

www.euronorm.de/referenzen/

BMWI Go-digital

Antragsberechtigte

KMU und Handwerk aus allen Branchen mit 3 bis 499 Beschäftigten

Förderfähig

max. Fördersumme 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Minimale  Fördersumme 17.000 Euro

Konditionen

Förderantrag mit Digitalisierungsplan des gesamten Projektes vor Beginn der Maßnahmen.

Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“

Dieses Modul unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.

Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Dieses Modul unterstützt Unternehmen dabei, Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien weiterzubilden

Wichtig: Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.

BMWI Digital Jetzt

Antragstool

Antragsberechtigte

Selbstständige kleine und mittlere Unternehmen (KMU, d. h. < 250 Mitarbeiter auf Basis von Vollzeitäquivalenten) der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks sowie freie Berufe mit einer Betriebsstätte in Hamburg.

Förderfähig

Themenbereiche:

– Informationssicherheit

– Digitaler Wandel

– Digitalisierung von Produktionsprozessen und Verfahren

– Digitalisierung von Geschäftsmodellen,

– Produkten und Dienstleistungen

Konditionen

Der Digitalbonus soll den Digitalisierungsgrad und die IT-Sicherheit in Hamburger Unternehmen voranbringen.

Im Modul 1 “Hamburg Digital Check” werden Beratungen mit dem Ziel von Realisierungskonzepten für Digitalvorhaben gefördert.

Im Modul 2 “ Hamburg Digital Invest” werden Investitionen in Hard- und Software sowie Ausgaben für externe Dienstleister, die für die Umsetzung der Maßnahmen notwendig sind,  bezuschusst.

Die konkreten Förderquoten liegen bei 50 Prozent für den „Digital Check“ (max. Fördersumme von 5.000 Euro) und bei 30 Prozent für den Investitionszuschuss „Digital Invest“ (max. Fördersumme von 17.000 Euro).

www.hamburger-digitalbonus.com/

Weiterbildung und Beschäftigung

Antragsberechtigte

Arbeitgeber, die förderungsbedürftige Arbeitnehmer einstellen und weiterqualifizieren

Umfang

Förderung als Lohnkostenzuschuss, kann bis zu einer Höhe von 50% des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts sowie pauschalen Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag max. 12 Monate geleistet werden.

Besonderheiten für Arbeitnehmer über 50 Jahre und Menschen mit Behinderung.

Konditionen

Gefördert werden nur die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mind. 15 Stunden.

Arbeitnehmer wird auch über die Förderdauer hinaus weiter beschäftigt.  „Nachbeschäftigungszeit“ entspricht in der Regel der Förderdauer.

Antragstellung / Weitere Informationen

Der Antrag muss vor Abschluss des Arbeitsvertrages bei der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter gestellt werden.

Anträge erhalten Sie erst nach vorangegangener Beratung bei den örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit bzw. Jobcentern.

www.arbeitsagentur.de

Antragsberechtigte

Beschäftigte in Kleinst- (unter 10 MA)  bis Großunternehmen (ab 2.500 MA)

Förderfähig

Die Weiterbildung der Beschäftigten kann durch teilweise oder vollständige Lehrgangkosten sowie durch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt gefördert werden.

Zwischen 15% und 100% Kostenerstattung zu den Lehrgangskosten
Zwischen 25% und 75 % Kostenerstattung zum Arbeitsentgelt während der Weiterbildung

Umfang

Gefördert werden Maßnahmen die mehr als 120 Stunden dauern. Die Qualifizierung kann in Teilzeit, Vollzeit oder Berufsbegleitend gestaltet werden.

Weiterführende Informationen

Agentur für Arbeit bzw. Bundesagentur für Arbeit

www.arbeitsagentur.de

Antragsberechtigte

Föderung von beruflicher Weiterbildungen von Mitarbeiten in KMU, die über Hamburgermodell eingestellt worden sind, die ergänzende Leistungen des Jobcenters erhalten (Aufstockung), in Elternzeit oder Wiedereingliederung aber auch Selbständige und Freiberufler*innen

Umfang

Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.

50% bis 100% (max. 2.000 €) der Qualifizierungskosten.

Konditionen

Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen bei anerkannten Bildungsträgern. (Prüfung bei Antragstellung)

Weiterführende Informationen

Antragstellung erfolgt über

zwei P PLAN:PERSONAL GmbH.

www.weiterbildungsbonus.net

Antragsberechtigte

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben können sich junge Fachkräfte nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium sind:

  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf;
  • Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser
    oder
    Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb
    oder
    ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule.

Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren möglich. Durch Berücksichtigung eines Freiwilligendienstes, von Elternzeit u.a. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen.

Umfang

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von bis zu 8100 Euro innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen.

Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden.

Konditionen

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf einer Ausbildung oder aktueller Berufstätigkeit aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Weiterführende Informationen

Mehr Informationen bei BMBF Weiterbildungsstipendium 

oder unter sbb-stipendien 

Antragsberechtigte

Dieses Angebot richtet sich an Alle, die sich mit einer sozialversicherungspflichtigen Arbeitskraft verstärken möchten. Also alle Unternehmen, Gewerbetreibende, Vereine oder auch Privatpersonen.

Umfang

Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.

50% bis 100% (max. 2.000 €) der Qualifizierungskosten.Bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen erstattet das Jobcenter die Lohnkosten bis zum fünften Jahr (100/90/80/70 Prozent) nach der Einstellung. Zielführende Qualifizierungen werden gefördert sowie ein berufsbegleitendes Coaching angeboten.

Konditionen

Erstattung der Lohnkosten bis zu 100 Prozent in den ersten zwei Jahren. Darüber hinaus gestaffelt bis zum fünften Jahr (90/80/70 Prozent).  Zielführende Qualifizierungen werden mit bis zu 3.000 gefördert.

Weiterführende Informationen

Jobcenter team.arbeit.hamburg

www.team-arbeit-hamburg.de/gewinner/

Antragsberechtigte

Arbeitgeber, die Jugendlichen eine Einstiegsqualifizierung (Praktikum) anbieten.

Umfang

Die Förderung wird als Zuschuss (bis 247 €) zur vom Arbeitgeber gezahlten Vergütung der Einstiegsqualifizierung für 6 bis max. 12 Monate gewährt.

Konditionen

Ein schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitgeber und Jugendlichem.

Qualifizierung in Vollzeit. Teilzeitbeschäftigung mit mind. 20 Wochenstunden nur bei Erziehung von Kindern oder Pflege von Familienangehörigen möglich.

Weiterführende Informationen

Antragstellung erfolgt über die zuständige Agentur für Arbeit.

www.arbeitsagentur.de

Antragsberechtigte

Personen, die beim jobcenter team.arbeit.hamburg arbeitslos gemeldet und min. ein Jahr arbeitslos sind.

Erwerbsfähige Leistungsberechtigte bis 25. Jahre, deren berufliche Eingliederung besonders erschwert ist.

Förderfähig

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses (max. 400 € monatlich). Die maximale Dauer beträgt 12 Monate.

Konditionen

ALG II Bezug SVB Beschäftigung mit einer wöchentl. Arbeitszeit von min. 15 Stunden. Ohne Schul- oder Berufsabschluss.

Antragstellung / Weiterführende Informationen

Arbeitgeber können einen formlosen Antrag auf Förderung beim Arbeitgeberservice des Jobcenter – in Verbindung mit ihrem Stellenangebot – stellen.

www.team-arbeit-hamburg.de

Antragsberechtigte

Prämiengutscheine können alle Erwerbstätigen erhalten, wenn

  •  Sie mind. 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und
  •  Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 20.000 € liegt (bei gemeinsam veranlagten 40.000 €),
  •  Sie im laufenden Kalenderjahr noch keinen Prämiengutschein erhalten haben

Förderfähig

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und beträgt

pro Beratung 30 €

pro Gutschein 50%

der Kurs- oder Prüfungsgebühren, max. 500 €.

Konditionen

Für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist ein Beratungsgespräch bei einer Beratungsstelle verpflichtend.

Antragstellung / Weiterführende Informationen

Die Prämiengutscheine über die Bildungsprämienberatung

www.bildungspraemie.info

Antragsberechtigte

Alle vollzeit- oder teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, Angestellten und Auszubildenden mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg haben einen Anspruch auf Bildungsurlaub.

Förderfähig

Max. 10 bezahlte Arbeitstage innerhalb von 2 Jahren für die Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen.

Der Arbeitgeber stellt die Mitarbeiter für die Zeit der Weiterbildung von der Arbeit frei und zahlt das Arbeitsentgelt weiter. Kursgebühren zahlen die Teilnehmer selbst.

Konditionen

Von der BSB anerkanntes Angebot.

Freistellungsanspruch für den laufenden Zweijahreszeitraum im Sinne von §3 wird erstmalig nach 6 monatigem Bestehen eines Arbeitsverhältnisses erworben. Teilansprüche können nicht erworben werden.

Antragstellung / Weiterführende Informationen

Absprache mit dem Arbeitgeber bez. Freistellung

Anmeldung beim Weiterbildungsträger

Antragstellung spätestens 6 Wochen vor dem Kursstart zusammen mit der Anmeldebestätigung beim Arbeitgeber.

www.bildungsurlaub-hamburg.de

Antragsberechtigte

Handwerker und andere Fachkräfte, wenn sie über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) oder der Handwerksordnung (HWO) anerkannte abgeschlossene Erstausbildung oder vergleichbarer Berufserfahrung verfügen.

Förderfähig

Berufliche Aufstiegsfortbildungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren maximal 15.000 €) Angebote in Vollzeit und Teilzeit möglich.

Zuschussanteil 50 %

Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 50 %

Bei Unternehmensgründung vollständiger Darlehenserlass möglich.

Konditionen

Die Weiterbildung muss mind. 400 Unterrichtsstunden umfassen und auf eine öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfung vorbereiten, die unterhalb eines Hochschulabschlusses aber über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- oder Gehilfenprüfung liegt.

Antragstellung / Weiterführende Informationen

Antragsverfahren in Hamburg über die Handwerkskammer Hamburg

www.aufstiegs-bafoeg.de

Antragsberechtigte

Klein- und Kleinstbetriebe

Förderfähig

Förderung als Zuschuss je Ausbildungsverhältnis monatlich 150 €. Der Verbundkoordinator erhält erfolgsabhängig einen einmaligen Zuschuss bis zu 750 €.

Konditionen

Ausbildungsbetrieb darf in dem angemeldeten Ausbildungsberuf selbst nicht ausbildungsberechtigt sein. Zu Beginn der Ausbildung muss der Auszubildende seit mind. 1 Jahr in Hamburg wohnen.

Antragstellung / Weiterführende Informationen

Anträge sind bei der
zuständigen Kammer
einzureichen.

Weitere Informationen:
Behörde für Schule und
Berufsbildung

www.hamburg.de/bsb

Das REACT-EU Projekt „LokalAktiv“ wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.